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Osterrettich

Mehr als ein Riesenradieschen - der magentafarbene Rettich hat ein eigenes Porträt verdient.

Merkmale

Der Osterrettich (Raphanus sativus) oder auch Sommerrettich sieht tatsächlich aus wie ein übergroßes, langgezogenes Radieschen mit Bart: Seine Außenhaut ist rot, das Innere blendend weiß. Und manchmal hat er außen ein paar haarige Wurzeln.

Zubereitung/Kulinarisches

Der Osterrettich ist sehr pflegeleicht. Wir können ihn roh essen, er muss nur etwas geputzt und noch nicht mal geschält werden. Nur die bartartigen Wurzeln müssen abgeschnitten werden, das geht aber mit einem scharfen Messer ganz einfach. Er ist nicht ganz so saftig wie ein Radieschen, schmeckt pur oder im Salat aber genauso gut.

Lagerung/Konservierung

Vielleicht ist das auch der Grund, warum er sich etwas besser hält als die klassischen Radieschen. Luftig, dunkel und etwas feucht, z.B. in der Gemüseschale des Kühlschranks bleibt er mehrere Tage frisch - da wären Radieschen längst schrumpelig und weich.

Inhaltsstoffe

Definitiv sind im Osterrettich die typischen Senföle, die alle Rettiche so scharf und schmackhaft machen. Deshalb aber können sie auch nicht alle vertragen, manche Menschen reagieren mit Schweißausbrüchen auf das Wurzelgemüse.

Rezepte

Der magentafarbene Rettich ist ein Schmuckstück auf allem, was ein bisschen Rohkost obendrauf verträgt: gebratene Putenschnitzel, Tofu, Salat, Frischkäse, Kartoffeln. Er sollte erst kurz vor dem Servieren kleingeschnitten werden, damit er nicht trocken wird. Gemeinsam mit Salz, Apfelstückchen, gehackten Walnüssen und Honig ist er eine perfekte Ergänzung zu Ziegenkäse.

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