Impression: Gemüseanbau Impression: Salbeiblüten im Sommer Gärtnerei Wilde Kost

Häufige Fragen

Was wird bei euch angebaut?

Der Schwerpunkt bei uns liegt auf alten, samenfesten Sorten. Darüberhinaus besteht die Möglichkeit u.a. Brot, Eier, Öle und Kaffee (alles in Bioqualität) zu bestellen.

Hier einige Beispiele für regionale Sorten, die wir anbauen (bzw. im Falle der Wildkräuter in der Natur ernten):
Gemüse:
Brokkoli, Buschbohnen, Eiszapfen, Erbsen, Fenchel, Filderkraut, Grünkohl, Gurken, Haferwurz, Kartoffeln, Kohlrabi, Kürbis, Lauch/Porree, Mangold, Möhren, Pastinaken, Radieschen, Rosenkohl, Rote Bete, Rotkohl, Schwarzer Rettich, Schwarzwurzel, Sellerie, Spinat, Stangenbohnen, Stielmus/Rübstiel, Tomate, Weißkohl, Wildkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln
Obst:
Beerenobst, Weintrauben und alte Apfelsorten
Kräuter:
Dill, Petersilie, Koriander, Basilikum.
Wildkräuter:
Hirschhornwegerich, Franzosenkraut, Giersch, Löwenzahn, Sauerampfer, Taubnessel, Vogelmiere, Wiesenkerbel

Darüberhinaus gibt es bei uns im Sommer eßbare Blüten sowie fast ganzjährig saisonale Salatsorten wie z.B. Feldsalat, Endivien, Asia-Salate, Pflücksalate, Kopfsalat etc.

Was ist ein Ernteanteil und wie setzt er sich zusammen?

Da unser Produktionsschwerpunkt auf Gemüse liegt, entspricht ein Ernteanteil pro Jahr in etwa der Gemüsemenge, die ein erwachsener Mensch im Jahr als Nahrung benötigt. Bei uns gibt es ganzjährig Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Salat und Gemüse der Saison. Grundsätzlich ist ein Ernteanteil kein direkter Gegenwert zum Mitgliedsbeitrag, da der Hofbetrieb von den Mitgliedern finanziert wird und nicht das einzelne Gemüse.

Bsp. Anteil im Winter Bsp. Anteil im Sommer

Kartoffeln
bunte Möhren
Zwiebeln
Rosenkohl
Feldsalat
Porree

Kartoffeln
Bund-Zwiebeln
Tomaten
Bohnen
Bund Kräuter
Batavia-Salat
Zucchini

Was wird in den Wintermonaten angeboten?

Bei uns werden verschiedene Gemüse im Herbst geerntet und dann für den Winter eingelagert. Dazu gehören: Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln, Rote Bete, Pastinaken, Petersilienwurzel, Weißkohl und Sellerie
Wenn es nicht zu sehr friert, ernten wir frisch: Winterporree, Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Haferwurz, Schwarzkohl, Weißkohl, Feldsalat und Postelein.
Zusätzlich empfehlen wir im Sommer verschiedenes Obst und Gemüse einzumachen oder einzufrieren – z.B. auch im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion.

Was ist der Unterschied zur Biokiste?

Gibt es verschiedene Varianten der Ernteanteile?

Ja, ihr könnt zwischen einem Anteil mit Kartoffeln oder ohne Kartoffeln wählen. Wenn ihr keine Katoffeln möchtet, bekommt ihr mehr Gemüse. Außerdem könnt ihr einen Anteil wählen, der im Verhältnis mehr Salat oder z.B. Grünkohl für Smoothies enthält.

Was ist ein Ernteanteil wert?

Der Richtwert je Mitgliedsanteil beträgt 55 € pro Monat (Kinder 4-14 Jahre die Hälfte), um kostendeckend zu wirtschaften. Wenn ich mit wenig Geld auskommen muss, kann ich auf Anfrage einen ermäßigten Beitrag (z.B. 35 €) bezahlen; wenn ich mehr aufbringen kann, ermögliche ich durch einen höheren Beitrag (z.B. 70€) den solidarischen Ausgleich.

Wie kommen die Lebensmittel zu mir?

Dienstags und freitags können die Anteile in Blunk abgeholt weden – hier könnt ihr euch je nach Präferenz euer Gemüse selbst aussuchen oder eine fertig gepackte Kiste mitnehmen.
Zudem stehen eure Kisten mittwochs in den Depots in Ascheberg und Bad Segeberg zur Abholung bereit und dienstags im Depot in Husberger Moor.
Viele Mitglieder haben auch Fahrgemeinschaften gebildet, z.B. in Rickling und Trappenkamp.

Wie werde ich über das Hofgeschehen informiert?

Zwei mal im Jahr finden Solawi-Treffen statt – ein Wintertreffen und ein Sommertreffen. Auf dem Wintertreffen machen wir eine Anbauplanung und auf dem Sommertreffen schließen wir das Wirtschaftsjahr ab. Außerdem werden organisatorische Dinge geklärt sowie Aktivitäten geplant und diskutiert.
Zudem wird zu Monatsbeginn einen Rundbrief per E-Mail verschickt, in dem wir Termine bekanntgeben, über unsere Arbeit informieren und Rezepte weitergeben etc.

Was passiert, wenn ich im Urlaub bin?

Grundsätzlich hat die Gärtnerei die Mitgliedsbeiträge so kalkuliert, dass die Solawi-Mitglieder mit ihrem Beitrag für 48 Wochen im Jahr den Hof finanzieren. Die restlichen 4 Wochen sind ein Geschenk der Gärtnerei an die Mitglieder.

Wenn ihr also im Urlaub seid, könnt ihr euren Anteil ebenfalls an die anderen Mitglieder oder an Freunde/Bekannte spenden, die dann stattdessen euren Anteil abholen. Wichtig ist vor allem, dass ihr uns vorher informiert.

Wie werde ich Solawi-Mitglied?

Eine Mitgliedschaft kann zu Beginn eines Monats abgeschlossen werden. Rufe uns an oder schicke uns eine E-Mail z.B. über unser Kontaktformular. Gerne vereinbaren wir einen Termin und erzählen Dir mehr über den Hof und die Abläufe. Je nachdem, ob wir gerade freie Anteile haben, schicken wir dir anschließend unverbindlich einen Vertrag oder setzen Dich auf die Warteliste.

Wie lang ist die Vertragsdauer?

Da wir landwirtschaftlich für ein Anbaujahr planen, umfasst die Vertragsdauer ebenfalls ein landwirtschaftliches Anbaujahr vom 1. Juli bis zum 30. Juni. Gekündigt werden kann die Mitgliedschaft also zum 30. Juni. Wenn du vorher aber z.B. umziehst, dann helfen wir Dir gerne einen neuen Abnehmer für Deinen Anteil zu finden.

Welches Risiko trage ich als Mitglied?

Als Mitglied trägst Du das Risiko, dass Du nicht eine ganz bestimmte Menge Gemüse zum vereinbarten Zeitpunkt bekommst. Fällt die Ernte einer Kultur niedriger aus als erwartet, kann weniger verteilt werden, fällt sie höher aus, kann mehr verteilt werden. Die finanziellen Verbindlichkeiten und die rechtliche Verantwortung für den Hof tragen die Gärtnerinnen.

Wie können sich die Solawi-Mitglieder aktiv einbringen?

Jede Art von Beteiligung bei uns ist freiwillig. Du kannst Dich gerne entsprechend Deiner Möglichkeiten auf verschiedene Art und Weise einbringen - ein Muss gibt es jedoch nicht. In den letzten Jahren gab es unter Leitung verschiedener Mitglieder diverse Gemeinschaftsaktionen wie z.B. eine Apfelsaft-Pressaktion, Kochkurse, Sauerkrautherstellung, verschiedene kleinere Feste, Führungen, Vorträge zur Kräuterverarbeitung sowie den Bau eines Biomeilers zur Beheizung des Gewächshauses.
Zudem gibt es bei uns aktuell zwei Arbeitsgruppen – eine, die Feste organisiert und eine, die sich um Öffentlichkeitsarbeit kümmert.
Die Arbeit auf dem Acker kann hin und wieder hilfreich sein. In dem Fall starten wir per Rundbrief einen Aufruf.