Impression: Gemüseanbau Impression: Salbeiblüten im Sommer Gärtnerei Wilde Kost

Gemüseportraits

Hier findest Du diverse Portraits von Gemüse-, Salat- und Obstsorten, die bei uns angeboten werden. Bitte klicke auf einen Buchstaben der Navigation:

4 zufällig ausgewählte Gemüse-Portraits:

Rote Bete / Rote Beete

rote-bete

Die Rote Bete ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Wie diese ist sie eine Kulturform der Gemeinen Rübe. Sie stammt ab von der wilden Rübe oder der Wildbete (bzw. Seemangold). Wir bauen sie in zwei Varianten an - in der roten und der rot-weiß geringelten Variante (Ringelbete).
Die enge Verwandschaft mit dem Mangold lässt schon erahnen, dass die Blätter der Roten Bete ebenso essbar sind.
Die Rote Bete kann man sowohl roh als auch gekocht zubereiten. Im rohen Zustand als Salat oder Carpaccio ist sie natürlich reicher an Nährstoffen, da diese beim Kochen nicht zerstört werden.

Rezepte:

Fenchel

fenchel

Die Fenchelknolle hat Biss und einen ganz eigenen Geschmack: leicht scharf, etwas süß, irgendwo zwischen Anis und Dill. Ein Gemüse mit Charakter. Die Knollen werden besonders in der Mittelmeerküche zu Fisch oder als Salat serviert.

Das Gemüse schmeckt sowohl fein geschnitten roh als auch gedünstet als Beilage oder in Gemüsesuppen. Der harte Strunk der Fenchelknolle muss herausgeschnitten werden. Dafür am besten die Knolle halbieren, den Strunk entfernen und das Gemüse anschließend in Stücke, Streifen oder Scheiben schneiden.

Haferwurz / Haferwurzel

Haferwurz / Haferwurzel

Haferwurzeln gehören zu den wirklich alten Kulturgemüsen, die schon in der Antike erwähnt werden. Ab dem 16. Jahrhundert wurden sie als beliebtes Wintergemüse angebaut. Diese Gemüse wurden in der „Vor-Möhren“-Zeit gegessen. Sie sind kleiner, nicht so süß wie Möhren und schmecken meistens gekocht besser als roh. Haferwurzeln wurden im 19. Jahrhundert von den ertragreicheren Schwarzwurzeln verdrängt.

Da Haferwurzeln züchterisch nicht verändert wurden, sind sie eher klein, stark verwurzelt und sehr anspruchslos. Für uns Gärtnerinnen sind sie eine sehr schöne und unkomplizierte Kultur. Sie keimen zügig und brauchen nicht viel Pflege. Einzig die Rehe mögen die ersten zarten Blätter, die wie gekeimter Hafer aussehen. Daher auch der Name „Hafer“-wurz. Die Wurzeln können Frost vertragen und werden im Winter in frostfreien Zeiten frisch ausgebuddelt.

In Grossbritanien ist sie eine hochwertige Delikatesse. Sie wird dort „oyster-plant“ genannt. Wegen eines zarten Auster-Aromas.Wir liefern den größten Teil unserer Ernte an einen Sylter Sternekoch.Doch möchten wir Euch auch ermöglichen, die Haferwurzeln selber aus zu probieren. Die Haut der Wurzel ist cremefarbend, aber wie bei den Schwarzwurzeln färbt sich ihr milchiger Saft beim Schälen braun und klebt.

Hier findet ihr weitere Bilder der Pflanze: http://www.urgemuese.de/haferwurz.htm

Radieschen

Radieschen

In Scheiben oder Streifen geschnitten oder geraspelt werden die Knollen der Radieschen oder Radieschensprossen roh verzehrt. Sie können Salaten beigemischt werden oder als Brotauflage dienen. Salz mildert den etwas scharfen Geschmack. Die Blätter können roh als Salat oder gekocht zubereitet werden - ähnlich wie Spinat.

Lagerung
Grundsätzlich sollten Radieschen möglichst frisch verzehrt werden.
Haben die Wurzeln Dellen oder beginnen die Blätter zu welken, sind sie nicht mehr frisch. Im Kühlschrank kann man Radieschen mehrere Tage lang frisch halten, wenn man das Laub vollständig entfernt und sie in eine kleine Menge Wasser
legt oder in ein feuchtes Tuch einschlägt. Luftdicht verschlossene Behälter sind im Allgemeinen nicht zu empfehlen. Vollständig vom Laub getrennte Radieschen halten sich im Kühlschrank noch länger, wenn man sie in einen lebensmitteltauglichen, absolut wasser- und luftdichten Plastikbeutel (wie Gefrierbeutel) ohne Lufteinschluss verpackt.