Impression: Gemüseanbau Impression: Salbeiblüten im Sommer Gärtnerei Wilde Kost

Gemüseportraits

Hier findest Du diverse Portraits von Gemüse-, Salat- und Obstsorten, die bei uns angeboten werden. Bitte klicke auf einen Buchstaben der Navigation:

4 zufällig ausgewählte Gemüse-Portraits:

Schwarzkohl / Palmkohl

Schwarzkohl

Die unteren Blätter des Schwarzkohls können mehrmals geerntet werden und die Triebspitze wächst weiter, was ihm ein palmartiges Aussehen verleiht. Daher rührt auch sein zweiter Name „Palmkohl“. Er ist eine italienische Züchtung mit langer Tradition und eine Spezialität aus der Toskana. Verwendet werden die Blätter des Palmkohls wie Grünkohl, an den er auch geschmacklich erinnert, wobei Palmkohl milder schmeckt als Grünkohl. Aus diesem Grund ist er auch ein beliebtes Gemüse für Salate oder kräftigende Smoothies. Im Gegensatz zum Grünkohl ist der Schwarzkohl nicht frosthart und wird daher bereits etwas früher im Jahr geerntet.

 

Haferwurz / Haferwurzel

Haferwurz / Haferwurzel

Haferwurzeln gehören zu den wirklich alten Kulturgemüsen, die schon in der Antike erwähnt werden. Ab dem 16. Jahrhundert wurden sie als beliebtes Wintergemüse angebaut. Diese Gemüse wurden in der „Vor-Möhren“-Zeit gegessen. Sie sind kleiner, nicht so süß wie Möhren und schmecken meistens gekocht besser als roh. Haferwurzeln wurden im 19. Jahrhundert von den ertragreicheren Schwarzwurzeln verdrängt.

Da Haferwurzeln züchterisch nicht verändert wurden, sind sie eher klein, stark verwurzelt und sehr anspruchslos. Für uns Gärtnerinnen sind sie eine sehr schöne und unkomplizierte Kultur. Sie keimen zügig und brauchen nicht viel Pflege. Einzig die Rehe mögen die ersten zarten Blätter, die wie gekeimter Hafer aussehen. Daher auch der Name „Hafer“-wurz. Die Wurzeln können Frost vertragen und werden im Winter in frostfreien Zeiten frisch ausgebuddelt.

In Grossbritanien ist sie eine hochwertige Delikatesse. Sie wird dort „oyster-plant“ genannt. Wegen eines zarten Auster-Aromas.Wir liefern den größten Teil unserer Ernte an einen Sylter Sternekoch.Doch möchten wir Euch auch ermöglichen, die Haferwurzeln selber aus zu probieren. Die Haut der Wurzel ist cremefarbend, aber wie bei den Schwarzwurzeln färbt sich ihr milchiger Saft beim Schälen braun und klebt.

Hier findet ihr weitere Bilder der Pflanze: http://www.urgemuese.de/haferwurz.htm

Schwarzwurzel

schwarzwurzeln

Die Schwarzwurzel ist nach dem Kochen geschmacklich dem Spargel sehr ähnlich. Daher rührt auch ihr zweiter Name Winterspargel. Da sie forsthart ist, kann sie auch im Winter geerntet werden. Die Erntezeit liegt zwischen Oktober und April. Verwandt ist die Schwarzwurzel mit dem Löwenzahn und ähnlich ist auch der milchige Saft, der beim Schälen aus der Wurzel hervortritt. Handschuhe sind hierbei von Vorteil. Man kann die Haut aber auch nach dem Kochen (ca. 20 Minuten) leicht abziehen und vermeidet damit, dass der milchige Saft Hände und Kleidung verfärbt.
Günstig für die Gesundheit ist das in der Wurzel enthaltene Inulin, das gut für die Darmflora und den Fetthaushalt ist. Zu viel des Guten kann bei empfindlichen Menschen aber auch zu Verdauungsbeschwerden führen.

Grünkohl, rot

gruenkohl-rot

Der rote Grünkohl ist wie sein grüner Bruder ein typisches Wintergemüse und eine Zuchtform des Kohls. Uns versorgt er in den Wintermonaten mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Er gehört zu den Kohlsorten mit dem höchsten Gehalt an Vitamin C, das allerdings beim Kochen teilweise zerstört wird. Daher wird der Grünkohl bei unseren Mitgliedern häufig für stärkende Smoothies verwendet.

Rezepte: